Während sich die Honigbienen in ihrem Winterquartier noch dicht gedrängt um die Königin scharen und dem Frühling entgegenfiebern, sind die Früchte ihrer letztjährigen Fleissarbeit bei uns eingetroffen: 12 gesunde und aromatische Bio-Honige aus Italien, Spanien und Bulgarien. Neben zahlreichen bewährten Honigen können wir Ihnen endlich auch wieder den zartduftenden Orangenblütenhonig aus Kalabrien anbieten. Dieser war aufgrund des schwierigen Erntejahres 2010 in Süditalien vorübergehend aus unserem Sortiment gefallen. Jetzt ist er in bestechender Qualität zurück. Persönlich nutze diese aromatische Delikatesse gerne auch als Zutat für Süssspeisen und Marinaden.

Neu: Luzerneblütenhonig

Erstmals im Sortiment ist der milde Luzerneblütenhonig aus Norditalien. Das fruchtbare Po-Delta bietet hervorragende Bedingungen für die Luzerne (Medicago Sativa) – die attraktive Königin unter den Futterpflanzen. Unser Bio-Imker Falvio Piovesan nutzt die blühenden Kulturen zur Honiggewinnung. Dass er dabei manchmal mit den Bauern reden muss, damit diese nicht zu früh mähen, nimmt er gerne in Kauf.

Luzerne mit Schmetterling

Nicht nur Bienen, auch Schmetterlinge (hier ein Taubenschwänzchen) mögen den Nektar aus der blühenden Luzerne.

 

Die Brücke zum Weinbau

Der Luzerneblütenhonig schlägt eine spezielle Brücke zum Weinbau. Die Luzerne gehört zu den Leguminosen und eignet sich hervorragend als Bestandteil hochwachsender Grünsaaten in den Fahrgassen der Weinberge. Hier bindet sie Stickstoff aus der Luft und stellt diesen den Rebstöcken als Gratisnahrung zur Verfügung. Ausserdem wurzelt die Luzerne tief und hilft so mit, den Boden locker und lebendig zu halten.

Bienen fördern die Biodiversität im Rebberg und tragen so zur Stabilisierung des Ökosystems bei. Es freut mich deshalb jedes Mal, wenn ich auf meinen Reisen Bienenstöcke als schöne und wertvolle Bereicherung in Rebkulturen antreffe. Ich wünsche Ihnen ein gesundes Jahr mit unserer neuen Honigvielfalt und empfehle Ihnen, gleich einen kleinen Vorrat anzulegen. Das gesamte Sortiment finden sie hier.

David Rodriguez, Weinakademiker Autor:
David Rodriguez,
Weinakademiker

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Ein Kommentar für “Bio-Honig aus drei Ländern”

  1. Robert Fehr sagt:

    Es ist toll, das der Biohonig von Delinat vermarktet wird. Ein Wermutstropfen hat die Sache aber doch. So wird der Biohonig, welcher bei uns (Schweiz, Deutschland) produziert wird, nicht im Sortiment von Delinat geführt. Natürlich können die Schweizer Bioimker nicht zum gleich tiefen Preis ihren Biohonig anbieten wie Ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Ländern Italien, Spanien, Portugal oder Bulgarien. Trotz des vermeintlich hohen Preises der schweizer Biohonige, kommt ein Imker in der Schweiz in einem normalen Honigjahr auf einen Stundenlohn von Fr. 7.- bis Fr. 12.-.
    Wer in der Schweiz arbeitet noch für dieses Entgelt? Antwort: die Imkerinnen und Imker. Bienen pflegen ist heute auch als Dienst an der Lebensmittelversorgung der Bevölkerung eines Landes zu betrachten. Dies wird zwar heute anerkannt und häufig beschrieben, eine Unterstützung dieser Tätigkeit wird aber nach wie vor nicht gegeben.
    Wer sich mit Bienen beschäftigt hat aber trotzdem einen grossen Lohn – Zufriedenheit!

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