Vier Delinat-Modellweingüter bilden das neue Delinat-Forschungs-Netzwerk. Die Ziele sind ehrgeizig: Möglichst rasch sollen sie 3 Schnecken, die höchste Qualitätsstufe der Delinat-Richtlinien, erreichen und als Ausbildungszentren für die Winzer des jeweiligen Landes dienen.Von Daniel Wyss, Winzerberater
In den vergangenen Wochen hatten wir spezielle Gäste auf unserem Weingut. Ein Wanderhirte aus der Provence hat bei uns mit seinen rund 500 Schafen Halt gemacht. In einer etwa drei Hektar grossen Weinbergparzelle haben sich die blökenden Tiere während zwei Wochen an den Gräsern und Kräutern, die bei uns zwischen den Rebzeilen gedeihen, gütlich getan. [...]Von Antoine Kaufmann, Winzer auf Château Duvivier
Der Winter lässt dem Winzer etwas Zeit zur Kontemplation. Antoine Kaufmann vom Château Duvivier wirft einen Blick auf seine Biodiversitäts-Projekte, freut sich über die Fortschritte und auf den Sommer: Dann werden Gäste auf Duvivier erstmals von den Früchten der Sekundärkulturen im Weinberg probieren können.Von Antoine Kaufmann, Winzer auf Château Duvivier
Es ist soweit: Delinat geht auf Tournee. Am Donnerstag, 18. November 2010 gastiert Delinat-Ökologe und Winzerberater Daniel Wyss im Biohotel Villa Orange in Frankfurt. Mit im Gepäck hat er ausgewählte Delinat-Weine für eine vergnügliche Degustation und spannende Informationen zum Weinberg der Zukunft.Von Hans Wüst, Redaktor
Die Bilder aus der gestrigen Westschweizer Fernsehsendung Temps Présent unter dem Titel «Gift in den Weinbergen» sind furchterregend: Im Tiefflug donnern Helikopter über das Weingebiet Lavaux am Genfersee – notabene ein UNESCO Welterbe – und das Wallis. Ganze Reblandschaften werden aus der Luft mit giftigen Pestiziden eingenebelt, um die Trauben gegen Schädlinge und Pilzkrankheiten zu schützen.Von Hans Wüst, Redaktor
Delinat-Ökologe und Winzerberater Daniel Wyss geht auf Tournee. Im Rucksack mit dabei hat er den Weinberg der Zukunft: In Form von Vorträgen, Bildern und einer Degustation informiert er an Tagungen und Kongressen mit viel Engagement und grosser Kompetenz über Ideen, Ziele und Methoden des Delinat-Institutes.Von Hans Wüst, Redaktor
Erste Auswirkungen des Klimawandels auf den Weinbau sind bereits heute zu spüren. Greenpeace skizziert in einer Studie ein düsteres Bild: Die Temperaturen könnten bis Ende dieses Jahrhunderts um bis zu 6°C steigen – und weltweit einzigartige Weinregionen wie das Bordelais oder Burgund seien in Gefahr. Katastrophen-Szenario oder bald schon Realität?Von Matthias Metze, Marketing
Das Delinat-Institut hat längst bewiesen, dass die richtige Begrünung im Weinberg nicht „schädliche Konkurrenz“ ist, die sich mit den Reben um Nährstoffe und Wasser streitet. Ganz im Gegenteil können Leguminosen den Löwenanteil der Düngung übernehmen. Trotzdem muss man sie im Wachstum nach oben bremsen. Früher hat man gemulcht, doch das ist nur die zweitbeste Methode. Von Claudio Niggli, Delinat-Institut
Auch in der Wüste Navarras ist die Artenvielfalt erhaltenswert. Überhaupt sind die Bedingungen für den ökologischen Weinbau nahezu ideal: Die Erträge sind infolge Wassermangels zwar klein. Aber erstens sind Mehltau-Krankheiten in dieser Trockenheit so gut wie unbekannt, so dass die Reben kaum behandelt werden müssen. Und zweitens sind die Weine ungewöhnlich konzentriert und aromatisch. Trotz geringer Erträge ist das Preis-Genussverhältnis daher ausgezeichnet, denn Verzicht auf Pflanzenschutz spart Zeit und Spritzmittel-Kosten.Von David Rodriguez, Weinakademiker
Zugegeben – die kleine, fast schwarze Aroniabeere ist nicht das, was man sich unter einer kulinarischen Delikatesse vorstellt. Zu herb, zu süss-säuerlich schmeckt sie. Das hohe Gesundheitspotenzial, das in dieser hierzulande noch kaum bekannten Wildfrucht steckt, lässt diesen kleinen Makel aber rasch vergessen.Von Hans Wüst, Marketing
Am 25. und 26. Juni fand in Frankfurt nunmehr zum vierten Mal die Karmakonsum-Konferenz statt. “Empowering a new spirit in business” war das Motto der Konferenz, das dort sehr eindrücklich demonstriert wurde. Ökologie und Nachhaltigkeit sind nicht mehr Themen der Alternativen, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen – und diese Themen werden immer mehr nicht nur von den Menschen, sondern auch von den Unternehmen besetzt.Von Matthias Metze, Marketing
In Bio-Weinbergen sei die Artenvielfalt nicht grösser als in konventionellen, so folgert eine aktuelle Studie der Universtät Fribourg und schockiert damit überzeugte Bio-Konsumenten und -Produzenten. Wie viel Wahrheit ist daran und ist das gezeichnete Bild vollständig?Von Karl Schefer, Gründer und Geschäftsleiter
Seit 2007 erforscht das Delinat-Institut die Wirksamkeit von Biokohle als Bodenverbesserer. Die Ergebnisse sind so ermutigend, dass dieser Versuch jetzt ausgedehnt werden soll: Wie berichtet, fördern wir den Einsatz von Biokohle in den Weinbergen der etwa 100 Delinat-Winzer. Zusätzlich hat das Delinat-Institut jetzt die Aktion “Biokohle für Kleingärten” gestartet.Von Matthias Metze, Marketing
Je erfolgreicher der Bio-Markt, desto lascher die Biorichtlinien und ihre Umsetzung. Bio verkommt immer mehr zu einer Industrie, bei der nicht mehr die Natur, sondern hartes Business im Vordergrund steht. Delinat begegnet dieser Misere mit einem Aufruf zur zweiten Bio-Revolution, einer Biodiversitäts-Charta und neuen Richtlinien. Von Hans Wüst, Marketing
Am Mittwoch ging Europas erster Pyrolyse-Reaktor in Lausanne in Betrieb und wird täglich ein bis zwei Tonnen Biokohle produzieren. Wenn wir nicht ganz falsch liegen, wird diese Sache in die Geschichte eingehen: Biokohle kann nicht nur zur Rettung unseres Klimas beitragen, sondern ist auch ein uralter Bodenverbesserer.Von Matthias Metze, Marketing
Das Journal “Ithaka” berichtet über die Forschung des Delinat-Instituts – und manchmal über Missstände in der konventionellen Landwirtschaft. So auch letzte Woche, als die im Wallis noch immer üblichen Helikopter-Einsätze mit gefährlichen Pestiziden hinterfragt wurden. Sind dabei klare und deutliche Worte notwendig? Oder ist die Berichterstattung zu aggressiv? Sagen Sie uns Ihre Meinung!Von Karl Schefer, Gründer und Geschäftsleiter
Es ist schon eine Tradition: das alljährliche Treffen der wichtigsten Delinat-Winzer/innen auf Château Duvivier in der Provence. Wenn etwa 20 engagierte, ökologisch arbeitende Winzer zusammen treffen, um theoretisch und praktisch an der Weiterentwicklung des biologischen Weinbaus zu arbeiten, dann ist das schon eine spezielle Situation. Schon manche Pläne wurden hier ausgearbeitet, Diskussionen über neue ökologische Ansätze geführt – und natürlich so manches gute Glas Wein geleert.Von Matthias Metze, Marketing






























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