Die ersten Blog-Beiträge zum neuen Delinat-Zentrallager haben Fragen aufgeworfen und auch zu Kritik geführt. Offenbar haben wir noch zu wenig informiert. Im August wird die WeinLese ausführlich darüber berichten. Vorab hier einige Antworten.

Warum nur noch ein Weinlager statt zwei?
Durch den Aufbau der dezentralen Weindepots hat das Zentrallager in der Schweiz an Bedeutung verloren. Seit 2008 ist es stetig kleiner geworden. Im EU-Raum hingegen gibt es keinen dezentralen Aufbau und das deutsche Lager ist Jahr für Jahr gewachsen. Da die beiden Lager nur 15 km auseinander lagen, war ein Zusammenzug naheliegend und dank elektronischer Verzollung heute auch mit vertretbarem Aufwand möglich.

Wein ausliefern

In der Schweiz setzt Delinat auf dezentrale Auslieferung – zwar nicht mit dem Fahrrad, aber mit umweltfreundlichen Kompogas-Autos.

Was passiert mit dem Schweizer Personal?
Vom Umzug sind keine der 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen. Alle behalten ihre Arbeitsstelle an den bisherigen Standorten in Horn, St. Gallen, Olten und Bern. Und es wird ein Arbeitsplatz mit CH-Arbeitsvertrag mit Arbeitsort Weil am Rhein neu geschaffen. Nur das alte, bereits verkleinerte Zentrallager zieht um, also die Warenvorräte (siehe unten).

Ein Gebäude der hässlichen Art?
Für eine Industriezone ist das neue Gebäude im Gegenteil fast schon ein Schmuckstück. Wichtiger als Ästhetik zählt hier aber die Logistik-Infrastruktur, um mit möglichst wenig Energie eine optimale Leistung zu erzielen. Dazu gehören Bahnanschluss, Gebäudeisolation, Energiebilanz.

Hat das neue Lager Bahnanschluss?
Ja, Rhenus betreibt im Lager Weil einen grossen Güterbahnhof und unmittelbar daneben den Container-Rheinhafen. Bahnanschluss war bei der Standortwahl eines der wichtigsten Kriterien, weil Delinat immer die Bahn wählt, wenn die Strecke es ermöglicht.

Warum Standort Weil am Rhein?
Erstens ist Basel für Delinat ein idealer Knotenpunkt im Zentrum der wichtigsten Weinländer Italien, Spanien, Frankreich und den wichtigsten Kundendestinationen Schweiz und Deutschland. Dies gilt vor allem für den Schienentransport, der für Delinat eine zentrale Rolle spielt. Zweitens liegt Weil am Rhein (direkt an der Grenze) auf deutscher Seite – es fällt bei der Einlagerung kein Schweizer Zoll an. Und drittens bietet Weil mit seinen Gleis- und Schiff-Anschlüssen eine hervorragende Logistik-Infrastruktur. Übrigens liegt der neue Standort gerade mal 15 km vom alten entfernt.

Grasdach: Ein Feigenblatt?
Wer das glaubt, irrt. Warum sollte man 1000 Tonnen Erde auf einem Dach lagern und speziell verstärkte teure Stützen einbauen? Grasdächer haben zwei grosse Vorteile: Erstens isolieren sie ausgezeichnet, vor allem gegen die sommerliche Hitze. Und zweitens geben sie ein Stück Natur zurück. Bei richtiger Einsaat herrscht auf Gründächern eine erstaunliche Biodiversität. Im Unterschied zu landwirtschaftlich genutztem Land kann hier ohne Ertragsdruck Vielfalt gedeihen und ein Habitat für Insekten und Vögel werden. Googeln Sie nach „Gründach und Biodiversität“. Ein Beispiel in Zürich: bereits nach 2 Jahren wachsen 9 Pflanzen, die auf der roten Liste stehen.

Führt Delinat künftig weniger Schweizer Weine?
Im Gegenteil, das Sortiment wächst – wir werden im Herbst-Katalog mehr Schweizer Weine anbieten als je zuvor.

Was ist das «Weindepot» und was das «Zentrallager»?
Die bisherigen «Abhollager/Ladengeschäfte» in St. Gallen, Bern und Olten sind vom Umzug nicht tangiert und bleiben mit unveränderten Öffnungszeiten bestehen. Drei neue Weindepots sind in Planung. Von den 6 Standorten wird künftig regional ausgeliefert, was über 50% der Schweiz abdeckt. Das Zentrallager hat dadurch seit 2008 stetig an Bedeutung verloren und ist deutlich kleiner geworden.

Wer liefert mir an die Haustüre?
Im Einzugsgebiet der Weindepots wird Delinat zunehmend selbst ausliefern. Das hat grosse Vorteile, weil wir einen deutlich besseren Service als die Postdienste bieten können. In die Gebiete, die weiter entfernt von Weindepots liegen, läuft alles weiter wie bisher. In Deutschland wird künftig mehr per Hermes geliefert, weil dadurch ein Umpacken in spezielle Postkartons entfällt und die Bruchgefahr deutlich kleiner ist.

Wird die Lieferung in der Schweiz teurer?
Nein, im Gegenteil. Die Entwicklung der Post-Preise hätte uns schon bald zu einer Erhöhung des Portoanteils gezwungen. Dank eigenem Auslieferdienst bleibt es beim günstigen Porto.

Muss ich bei der Lieferung Zoll/MWST bezahlen?
Die Schweizer Preise enthalten Zoll und Verzollungskosten, die Flaschen-Entsorgungsgebühr und die Schweizer Mehrwertsteuer. Es ändert sich nichts gegenüber bisher.

Wie transportiert Delinat?
Auf langen Strecken wird vor allem auf der Schiene transportiert. Die Schweizer Weindepots liefern mit leichten Kompogas-Fahrzeugen aus.

Wie schnell wird geliefert?
Die Umstellung wird zu rund einem Tag schnellerer Auslieferung führen. Weindepots werden in wöchentlich festen Touren liefern. Man bekommt dann seine Sendung immer am selben Wochentag und kann sich besser darauf einrichten. Wer im „letzten Moment“ bestellt, bekommt die Sendung innerhalb von 24 Stunden.

Warum sind die Preise in der Schweiz höher?
Siehe auch oben: Zoll/MWST. Ausser diesen zwei Faktoren fallen in der Schweiz auch noch deutlich höhere Kosten für die Auslieferung an – etwa das Doppelte gegenüber Deutschland. Hingegen profitieren Schweizer von der tiefen MWST. Das macht sich vor allem bei den höherpreisigen Weinen bemerkbar. Im Gegensatz zu Zoll und Lieferkosten, die sich pro Gewichtseinheit niederschlagen und damit vor allem die günstigen Weine stark belasten. Der immer stärker werdende Franken und der schwächelnde Euro wiederum bewirken, dass früher eingekaufte Weine in der Schweiz nicht mehr dem aktuellen Kurs entsprechen und zu teuer erscheinen. Das wird sich mit dem neuen EU-Lager ändern, weil die Währung dann erst zum Zeitpunkt des Verbrauchs gewechselt wird und nicht schon zum Zeitpunkt des Einkaufs. Erstmals wird dieses System im Herbst-Katalog umgesetzt.

Haben Sie weitere Fragen? Schreiben Sie uns, vielen Dank.

Karl Schefer, Geschäftsleiter Autor:
Karl Schefer,
Geschäftsleiter

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22 Kommentare für “Fragen und Antworten zum Lagerumzug”

  1. E. Fuerst sagt:

    Wo sollten die drei neuen Weindepots entstehen?
    Ein Welschschweizer.

  2. In die Westschweiz kommen wir erst in der übernächsten Phase, zusammen mit dem Tessin. Die bereits geplanten drei Standorte sind Zürich West, Winterthur und Rapperswil (oder Wädenswil). Damit versorgen wir etwa 60% unserer Kunden in der Schweiz vom Bodensee bis zum Lac de Neuchâtel und von Basel bis Luzern.

  3. M. Pfister sagt:

    Eine tolle Idee, biologische Weine und oekologisches Bauen miteinander zu verbinden! Delinat ist und bleibt fortschrittlich und konsequent.
    2 Fragen habe ich noch:
    1. Werden die Weine in der Region Nordwestschweiz von Weil a.R. ausgeliefert und entsteht dort auch eine Art Laden?
    2. Besteht die Möglichkeit die Degustierservice-Kartons dort abzugeben oder bei Lieferung durch Delinat zurückzugeben?
    Falls nein, gibt es bald eine Lösung für die Doppelpacket-Kartons? Wäre es z.B. möglich, die zu dick gewordenen Rücksäcke jeweils bei Weinbestellungen beizulegen?
    Danke für Ihre Antwort und freundliche Grüsse

  4. Die Auslieferung der Stadt Basel und Agglomeration ist ab Weil am Rhein vorgesehen und dabei werden selbstverständlich auch leere Kartons zurückgenommen. Allerdings ist auch die regionale Lieferung des DegustierService geplant und dabei werden wesentlich einfachere, leichtere und zusammenklappbare Kartons verwendet, so dass sich die Abfall-Problematik etwas entschärft. Aber auch diese leichten Kartons können zurückgegeben und mehrfach verwendet werden. Im Weindepot in Weil am Rhein können ab Ende September ebenfalls alle leeren Kartons zurückgegeben werden. Ob die Auslieferung Basel schon in diesem Jahr starten wird, ist noch ungewiss.

  5. Jürgen Wiegand sagt:

    Die letzte Lieferung habe ich bereits mit Hermes erhalten. Die Weine waren in einem schönen kleinen, aber dennoch stabilen Karton verpackt. Dies war eine sehr gute Entscheidung von Delinat.
    Wie verhält es sich denn jetzt mit der Rücksendung der Kartons mittels des Rücksacks? Wie haben sich jetzt die Randbedingungen (z.B. Anzahl Kartons) geändert? Werden die alten Kartons noch benötigt, also auch zurückgenommen, oder können diese demAltpapier zugeführt werden?
    Viele Grüße
    Jürgen Wiegand

  6. Lieber Herr Wiegand,
    für die neuen leichten Kartons lohnt sich das Zurückschicken nicht. Sie können problemlos zusammengefaltet und mit dem Altpapier entsorgt werden. Nur bei der regionalen Auslieferung durch das Weindepot-Personal werden natürlich auch diese leichten Kartons gerne zurückgenommen und selbstverständlich können sie auch in den Weindepots abgegeben werden. Sie eignen sich durchaus für mehrfachen Gebrauch, doch das Zurückschicken per Post ist zu aufwändig und zu kostspielig.
    Viele Grüsse,
    Karl Schefer

  7. Jürgen Wiegand sagt:

    Hallo Herr Schefer,
    vielen Dank für Ihre schnele Antwort.
    Zu diesem Thema sind aber noch Fragen bei mir noch offen.
    Was geschieht mit den alten, dickeren Kartons? Werden diese noch benötigt, oder soll ich die bei mir noch deponierten Exemplare auch entsorgen?
    Ist der Rücksack nun Geschichte? Die Delinat-Website informiert noch über die Rücksendemöglichkeit.
    Viele Grüße
    Jürgen Wiegand

  8. Peter Bauer sagt:

    Sehr geehrter Herr Schefer,

    ich bin erstaunt. “In Deutschland wird künftig mehr per Hermes geliefert, weil dadurch ein Umpacken in spezielle Postkartons entfällt und die Bruchgefahr deutlich kleiner ist.”

    Hermes ist nicht bekannt dafür zuverlässig und sicher zu liefern. Wieso entfällt ein Umpacken ? Nach meiner Meinung dürftige Argumente um Kosten zu sparen. Ich möchte auch an Ihr soziales Gewissen appellieren. Wer sich ökologischen Wein leiten kann, wird auch bereit sein einen fairen Preis für Porto zu zahlen.

    Mit jedem Unternehmen das mit dem “Dienstleister” Hermes versendet wird die Preisspirale nach unten auf Kosten der Mitarbeiter weiter gedreht. Setzen Sie ein Zeichen und machen Sie diese Entscheidung rückgängig !

    Wer noch Argumente benötigt, dem sei eine Reportage der ARD empfohlen : Das Hermes-Prinzip – Ein Milliardär und seine Götterboten

    http://www.ardmediathek.de/ard.....Id=7836004

    Grüße Peter Bauer

  9. Wolfgang Neufert sagt:

    Ich kann die Argumentation Herrn Bauers nur unterstützen. Hermes gehört nicht unbedingt zu den Unternehmen, vondenen ich beliefert werden möchte, schaut man sich deren wirtschaftliches Handeln an. Ist das Herrn Schefer überhaupt bekannt oder wird hier nur die Haltung weiter fortgeschrieben, die wir Kleinaktionäre bereits bei der “Umgestaltung” des chateau Duvieviers erlaben mussten?

  10. Sehr geehrter Herr Bauer, sehr geehrter Herr Neufert,

    natürlich haben wir im Vorfeld der Entscheidung für einen Paketdienst gründlich recherchiert – und uns nach ökologischen, sozialen und Aspekten wie Lieferzuverlässigkeit etc. für Hermes entschieden. Diese Entscheidung wurde noch bekräftigt durch einen Test der Stiftung Warentest vom Dezember 2010 , aus dem Hermes als Sieger hervorging.

    Die Vorwürfe, die in der angesprochenen ARD-Reportage erhoben werden, nehmen wir ernst. In meinen Augen ist es aber keine Alternative, Hermes zu boykottieren und einen anderen Dienstleister zu wählen, der nicht besser ist. Vielmehr sollten wir die Verhältnisse bei Hermes durch entsprechenden Druck zu optimieren versuchen.

    Auf die in der Reportage aufgeworfene Fragen geht Hermes selbst in einer FAQ ein. Hier heisst es, dass “sich selbstredend auch Hermes für die Zusteller verantwortlich” fühlt, die bei einem Subunternehmer beschäftigt sind. Wir werden die Einhaltung dieses selbst auferlegten Verhaltenskodex bei Hermes einfordern. Gerne greifen wir das Thema in einem separaten Blog-Artikel noch einmal auf und berichten über die Reaktionen.

    Herzliche Grüsse
    Karl Schefer

  11. Rudolf Stamm sagt:

    Der Versand mit Hermes ist eine Katastrophe. Es dauert mindestens 14 Tage bis ich die Lieferung in Händen habe. Obwohl ich sicher schon 100 Pakete durch Hermes bekommen habe bekomme ich auch immer wieder Briefe das ich an der angegebenen Adresse nicht wohnen würde da kein Namenschild oder Hausnummer (beides in Übergröße vorhanden)
    herzlioche Grüße
    Rudolf Stamm

  12. Dr. Harald Sturm sagt:

    Liebes Delinat-Team!

    Ich schließe mich der Kritik meiner Vor-Schreiber an Hermes an! Auch ich möchte grundsätzlich NICHT von diesem Unternehmen beliefert werden. Die (Nicht-)Einhaltung der sozialen Grundsätze kann ich nicht überprüfen. Meine Kritik richtet sich gegen die Vorgehensweise, wenn ich bei Erst-Auslieferung nicht anzutreffen bin (was arbeitsbedingt regelmäßig der Fall ist):

    Hermes versucht immer, das Paket SOFORT und IRGENDWIE loszuwerden, vorzugsweise auch bei Nachbarn. Dies lehne ich ab: erstens haben dann die Nachbarn den “Weitergabeaufwand”, zweitens möchte ich einfach nicht, dass meine (durchaus “interessierten”) Nachbarn meine Post in Händen haben.

    Die Post bzw. DHL löst dieses Problem viel besser über die Info-Karten mit Aufforderung zur Selbstabholung durch mich auf der Post bzw. Paketbox. So bleibt meine Privatsphäre geschützt!

    Deutscher Paketdienst ua. versuchen zwar bis zu dreimalige Zustellung, aber danach wirds zu kompliziert, weil die Abhol-Lager irgendwo verstreut liegen.

    Mein Fazit: BITTE kehren Sie wieder zur Post/DHL zurück!! Andernfalls wird DELINAT leider für mich uninteressant, was ich – wegen der Weine – sehr bedauern würde.

    PS: Andere Versandunternehmen bieten den Kunden oftmals auch die Wahl zwischen verschiedenen Logistik-Unternehmen – vielleicht wäre das ja eine Lösung?

    Besten Dank und viele Grüße
    Harald Sturm

  13. Elke Fiedler sagt:

    Auch ich möchte mich meinen Vor-Schreibern anschließen und nicht von Hermes beliefert werden. Mal abgesehen von der sozialen Komponente dauert die Lieferung wesentlich länger als mit DHL.
    Ich würde eine Wahlmöglichkeit sehr begrüßen!

    Freundliche Grüße
    Elke Fiedler

  14. Die Serviceleistungen der Dienstleister unterscheiden sich zum Teil erheblich. Während DHL im Test mit Zuverlässigkeit punktet, ist Hermes in Sachen Unversehrtheit der Ware klar überlegen – beim Weinversand kein unwichtiges Kriterium. Gleichauf liegen beide bei der Versanddauer. Tatsächlich hängt es oft einfach von der Zustellperson ab, ob die Leistung bis zur Ankunft stimmt oder nicht.

    Für uns ist ebenfalls wichtig: Da Hermes die Ware nicht wie DHL über Förderbänder holpern lässt, kommen die Pakete mit etwa der Hälfte des Verpackungsaufwands aus. Das ist ein klarer ökologischer Vorteil. Dass Sendungen in der letzten Zeit manchmal lange dauerten, hatte nichts mit dem Paketdienstleister zu tun – sondern mit unserem Lagerumzug.

    Wer trotzdem lieber mit DHL beliefert werden will, kann dies einfach unserem Kundenservice melden: kundenservice@delinat.com.

  15. Elke Fiedler sagt:

    Sehr geehrter Herr Schefer,

    schön dass es diese Option gibt. Herzlichen Dank für die Antwort.

    Herr Wiegand schrieb am 11.Juli:
    Zitat:
    Was geschieht mit den alten, dickeren Kartons? Werden diese noch benötigt, oder soll ich die bei mir noch deponierten Exemplare auch entsorgen?
    Ist der Rücksack nun Geschichte? Die Delinat-Website informiert noch über die Rücksendemöglichkeit

    Die Antwort darauf steht noch aus und würde mich auch sehr interessieren.

    freundliche Grüße
    Elke Fiedler

  16. Dr. Harald Sturm sagt:

    Sehr geehrter Herr Schefer,

    auch von mir ein herzliches “Dankeschön” für die offene und schnelle Antwort – und für die individuelle Wahlmöglichkeit. Ich werde Hermes nun noch einmal eine Chance geben und erst danach entscheiden.

    Viele und freundliche Grüße
    Harald Sturm

  17. Liebe Frau Fiedler,

    der Rücksack ist zwar noch im Umlauf, doch die Probleme häufen sich. Mal sind es kleine DHL-Schalter, die seine Annahme aus Platzgründen schlicht verweigern. Das ist für Kunden, die sich die ganze Mühe mit dem Sammeln und Zurückschicken gemacht haben, äusserst ärgerlich. Immer häufiger werden Säcke beim Rücktransport beschädigt. Zurzeit ist fast die Hälfte der Säcke nicht im Einsatz und die Wartezeit ist auf über drei Monate angestiegen. In der Schweiz ist die Problematik zwar anders, aber nicht geringer. Über kurz oder lang wird der Rücksack daher wohl tatsächlich Geschichte sein.

    Wenn Sie für die Rücksendung genügend alte Kartons und viel Geduld haben, dann können Sie gerne einen Rücksack anfordern. Wenn Sie bevorzugen, die alten Kartons zu entsorgen, dann wäre das zurzeit wohl leider vernünftiger. Wir sind natürlich traurig über diese Entwicklung, doch der neue leichte Karton entschärft die Problematik zum Glück.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis und beste Grüsse,
    Karl Schefer

  18. Nils Nolting sagt:

    Sehr geehrter Herr Schäfer,

    ich habe dieses Jahr schon vier mal einen Rücksack bestellt und noch nicht einen erhalten. Auf der Delinatwebseite heisst es, es könne bis zu zwei Monaten dauern, bis der Rücksack zugestellt wird. Da ich für Weinfreunde, die ich geworben hatte, den Rücktransport mit übernommen habe, stapeln sich bei mir im Keller die Kartons. Ich musste meinen Freunden schon sagen, dass ich nichts mehr annehmen kann.
    Die von Ihnen genannte Option, die Kartons zu entsorgen, stimmt mich traurig, denn das System hat bis letztes Jahr noch gut funktioniert.

    freundliche Grüße,
    Nils Nolting

  19. Glauben Sie uns, Herr Nolting, auch uns stimmt die Entwicklung traurig. Inzwischen sind nur noch etwa ein Drittel der Säcke verkehrsfähig und wir mussten die Bestellseite für den Rücksack vom Web nehmen. Wir hoffen, für nächstes Jahr ein neues System anbieten zu können, wollen aber nichts versprechen. Die Post macht es uns nicht einfach. Newsletter und Blog werden über die weitere Entwicklung berichten.

  20. Tim sagt:

    Liebes Delinat-Team,

    kann man die Ware auch direkt am Zentrallager abholen?

    Werde in Zukunft sehr nahe an Weil am Rhein wohnen…

    Vielen Dank und viele Grüße
    Tim

  21. @Tim: Das wird bald möglich sein – wir planen ein Weindepot in Weil am Rhein. Auf Grund bürokratischer Hürden verzögert sich die Realisierung etwas. Wir rechnen mit einer Eröffnung nicht vor Mitte 2012.

    Herzliche Grüsse
    Matthias Metze

  22. Tim sagt:

    Alles klar, das würde mich sehr freuen wenn es klappt!

    Viele Grüße
    Tim

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